Dienstag, 25. März 2008

Mittelaltermarkt auf der Leuchtenburg ...

... bzw. unser Auftritt in der Taverne "Am Wehr" in Jena:


Ja, was soll man zu diesem Wochenende sagen? Die Kollegen von InSpeculum haben es eigentlich ganz richtig getroffen, als sie auf den "Österlichen Weihnachtsmarkt auf der Leuchtenburg zu Kahla" verwiesen haben und dazu munter Weihnachtslieder dudelten.

Von vorn:

22.03.2008

8.00 Uhr: Abfahrt in Dresden, zwei Autos, einmal Recken, einmal Weiber

10.00 Uhr: Weiber erreichen die Leuchtenburg als erste und beginnen prompt zu Quengeln wo das starke Geschlecht so lange treibt

11.00 Uhr: Die Recken trudeln nach einer angenehmen Fahrt und einem gemütlichen Frühstück auf der Leuchtenburg ein und besetzen sofort die Zelte der "ritterlichen Kollegen", um sich umzuziehen und "Marktfein" zu machen. Anschließend folgt ein kurzes Erkunden des kleinen Marktes auf der Leuchtenburg.

12.00 Uhr: Die Band Trittfest (ja, das sind wir :-p) begrüßt die Gäste des Marktes direkt am Eingang zur Burg und leistet sich einen Gewaltmarsch den Hang hinunter und wieder hinauf (erinnert mich das ich das nicht mehr mache). Nebenbei wird bemerkt, dass das Wetter bescheiden ist.

12.00 - 15.00 Uhr: Fressen, Saufen, Musik machen.

16.00 Uhr: Aufbruch nach Jena, um das Gasthaus "Am Wehr" aufzusuchen, in dem wir regulär gebucht sind, um das erste Osterfeuer klanglich zu untermalen. Wir werden freundlich begrüßt und sofort mit Speis und Trank versorgt, sowie über den gewünschten Verlauf des Abends aufgeklärt. Erst kleine Feuer für die Kinder und ein erster Auftritt, dann 19.00 Uhr das große Feuer und eine halbe Stunde später der zweite Auftritt. Anschließend Musik in der Taverne.

1. Auftritt: Joa, das Publikum hat sich dem Wetter angepasst und war Eiskalt, bis auf einige wenige angenehme Ausnahmen, ansonsten lief der erste der beiden Auftritte glatt. Wenige bis gar keine Verspieler, zufriedene Gesichter bei allen... nur das Wetter ... das Wetter.

19.00 Uhr:

2. Auftritt: Hehe, die linke Hälfte des Gesichtes verbrüht vom 10 Meter hohen Osterfeuer, der ganze Rest des Körpers patschnass vom anhaltenden Regen. Whatever, wir waren einmal nass, und die Instrumente einmal draußen. Da konnten wir auch spielen. Auch dieser Auftritt ging glatt über die Bühne - was vermutlich auch an den 3-4 Bierchen lag die wir unterdessen in der Taverne zu uns genommen hatten.

19.00 - 21.00 Uhr: Leise Musik in Form einer Jam-Session in der Taverne um den Hintergrund ein wenig zu gestalten.

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23.03.2008

8.00 Uhr: Wecker. Hoch, anziehen, (Wir ((Ich und Lodrik)) waren freundlicherweise bei Verwandten des Drummers untergekommen), aus dem Fenster schauen und beim Anblick der dichten, weißen Schneedecke sowie des anhaltenden gefrorenen Niederschlages, das Leben verfluchen.

9.00 Uhr: Grummelnd und in dichte Mittelalterliche Reisegewänder gehüllt warten Lodrik und Ich, vor einer Kirche, auf die beiden Weiber (die ebenfalls bei Freunden untergekommen waren) um uns zur Leuchtenburg zu kutschen. Vorher jedoch noch ein kurzer Abstecher in der Taverne um das Geschäftliche zu Regeln ;-)

11.00 Uhr: Eine Stunde zu spät treffen die restlichen 4 Mitglieder der Band (Also wir *g*) auf der Burg ein und werden prompt dazu verpflichtet zu spielen. Ich wusste, ich hätte im Bett, respektive der Couch, bleiben sollen..
Brummelnd werden also die Instrumente geholt und bei bitterer Kälte für Unterhaltung der - doch überraschend zahlreichen - Gäste gesorgt. Ein tolles Experiment. Ich hasse Winter. Ich will nie wieder bei Kälte spielen. Ich bewundere unsere Kollegen. Ach whatever, Life sucks :-D

11.00 - 14.00 Uhr: Fressen, Saufen, Musik machen :-D

14.00 Uhr: Abfahrt von der Leuchtenburg Richtung Dresden, Heim, Warm.

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Im Nachhinein war es ein wirklich schönes Wochenende auf unserem regulär eigentlich ersten Mittelaltermarkt.

So hoffe ich bald wieder berichten zu können und Grüße

Der Franziskaner

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